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Umweltbewußtsein und Umwelthandeln türkischer und deutscher Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Grundschulklasse

Eine empirische Studie im Rahmen des Projektes "Entwicklung und Erprobung eines Lehr- und Lernmodells zur Umweltbildung unter besonderer Berücksichtigung ethnischer Minderheiten für die Lehrerfortbildung</I>

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Kathrin Maack-Rheinländer

Der unmittelbaren Naturerfahrung, dem Naturerleben und Umweltbewußtsein wird in der Umweltbildung ein hoher Stellenwert beigemessen. Diese Faktoren gelten als zentrale Ausgangspunkte für Lernprozesse und als Basis für ein ökologiezentriertes Handeln. Allerdings mangelt es in der sozialisationsorientierten Umweltbildungsforschung an empirischen Erkenntnissen hinsichtlich des Umweltbewußtseins und des Naturverständnisses der Minderheiten und nicht-deutschen Heranwachsenden in der Gesellschaft der Bundesrepublik. Das Ziel der explorativen Studie war die Ermittlung des Naturverständnisses, Umweltbewußtseins und Umwelthandelns türkischer Grundschulkinder. Eine zusätzliche Befragung deutscher Kinder derselben Klassenstufen sollte aufzeigen, ob sich die Vergleichsgruppen hinsichtlich ihrer Naturerfahrungen, Umweltkenntnisse und Handlungsformen unterscheiden. Die Ergebnisse belegen deutliche Unterschiede im Umweltwissen und Umwelthandeln zwischen türkischen und deutschen Schülerinnen und Schülern. Die aufzeigbaren Divergenzen beruhen jedoch maßgeblich auf unterschiedlichen sozialen und infrastrukturellen Kontextbedingungen.
Aus dem Inhalt: Theoretische Konzepte und Forschungsstand zur Umweltbildung - Umweltbewußtsein - Umwelthandeln - Naturerfahrungen türkischer und deutscher Kinder - Interkulturell orientierte Umweltbildung.