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Abschöpfung der Bereicherung aus Eingriff in fremde Rechtsgüter im französischen und deutschen Recht

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Astrid Marx

Die Eingriffskondiktion hat heute im deutschen Bereicherungsrecht einen dogmatisch gesicherten Standort. Dem französischen Recht hingegen ist ein solcher Anspruch unbekannt. Ausgehend von den Sachfragen, die der Eingriffskondiktion des 812 BGB zugrundeliegen, befaßt sich die Untersuchung mit der rechtsvergleichenden Frage, wie das französische Recht die Sachproblematik der Bereicherung aus Eingriff in fremde Rechtsgüter löst. Maßgebende rechtliche Instrumentarien sind das allgemeine Bereicherungs- und Deliktsrecht sowie spezielle Ansprüche des Immaterialgüterrechts. Im Ergebnis kommen beide Rechtsverordnungen trotz unterschiedlicher dogmatischer Gangart zu auffallend ähnlichen Lösungen.
Aus dem Inhalt: Dogmatische Grundlagen der Eingriffskondiktion - Grundzüge des französischen Bereicherungs- und Sachenrechts - Eingriffe in das Recht an Sachen, in schuldrechtliche Beziehungen, in Immaterialgüterrechte - Grundlagen des französischen Immaterialgüterrechts - Inhalt und Umfang der Eingriffskondiktionen im französischen Recht.