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Berufsfußball in England

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Michael Schamberger

Das «Mutterland des Fußballs» ist auch bei der rechtlichen Einordnung des Profisports häufig seiner Zeit voraus. So hielt das Transfersystem in England bereits 1963 einer gerichtlichen Kontrolle nicht stand. Wegen des Case-Law-Prinzips scheint es besser zu gelingen, die Besonderheiten des Sports juristisch zu erfassen. Die Arbeit stellt am Beispiel Englands die für den Profifußball wesentlichen Rechtsbereiche dar. Die Konstitution der Fußballklubs als Aktiengesellschaften wird ebenso behandelt wie die Rechtsstellung des Spielers zu Klub und Verbänden. Dem Arbeitsrecht kommt auch im Verhältnis Spieler - Vorstand eine besondere Rolle zu. Konflikte zwischen Sport und Recht ergeben sich zudem bei der Anwendung von Europarecht. Eine die sportlichen Aspekte außer Acht lassende Rechtsbewertung könnte weitreichende Folgen haben. In diesem Bereich bietet das englische Recht einige positive Lösungsansätze.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des Professionalismus - Rechtsstellung des Profis zu Klub und Verband - Der Klub als Aktiengesellschaft - Transfersystem - Gerichtlicher Schutz gegen Maßnahmen der Verbände - Das Disziplinarverfahren - Sportverbände und Verwaltungsrechtsweg - Individuales und kollektives Arbeitsrecht - Zulässigkeit längerfristiger Vertragsbindung - Sicherheit am Arbeitsplatz - Ausländische Arbeitnehmer im Berufsfußball - Bosman und mögliche Folgen.