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Die «Concordantiae caritatis» des Ulrich von Lilienfeld

Untersuchungen zu Inhalt, Quellen und Verbreitung, mit einer Paraphrasierung von Temporale, Sanktorale und Commune

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Hedwig Munscheck

Mitte des 14. Jahrhunderts verfaßte Ulrich von Lilienfeld seine reich bebilderte homiletische Sammlung Concordantiae caritatis, die bisher nie umfassend untersucht wurde. Die Arbeit liefert eine Beschreibung sämtlicher Teile des Lilienfelder Kodex 151 vom Temporale bis zur katechetischen Bilderserie und untersucht ihre Inhalte nach historischen und kunsthistorischen Gesichtspunkten. Behandelt werden u.a. die in den Predigten angewandte Auslegung der Heils- und Heiligengeschichte anhand des Alten Testamentes und der Naturgeschichte, der Adressatenkreis und Zweck, die Quellen sowie die Kriterien der Predigtenilluminierung. Auch die Überlieferungssituation wird durch die Klassifizierung der unbebilderten und bebilderten Abschriften erstmals eingehend dargestellt. Mit dem Compendium gestorum Christi wird abschließend nachgewiesen, daß das Lebenswerk des Zisterziensers zumindest auf theologischem Gebiet rezipiert wurde.
Aus dem Inhalt: Verfasserbiographie – Titel – Inhalt von Temporale, Sanktorale und Commune sowie Begriff der Postille – Typologische und naturallegorische Deutung der Heils- und Heiligengeschichte – Adressatenkreis und Zweck – Quellen und Illustrationen der Postille – Inhalt und Begriff des Bilderkatechismus – Dekalog – Bildersammlung über Sünden- und Tugendkategorien, Lebensalter, Glaubensbekenntnis, Vaterunser, Seligpreisungen und Passionswerke – Handschriftenklassifizierung – llluminierung der Abschriften – Rezeption – Anhang: Temporale, Sanktorale und Commune in 238 paraphrasierten und kommentierten Kapiteln.