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Schädigermehrheit und Regreß im internationalen Umwelthaftungsrecht

Unter besonderer Berücksichtigung des anglo-amerikanischen Rechts

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Claus-Peter Fabian

Die Schädigung von in Drittländern belegenen Rechtsgütern durch mehrere, in unterschiedlichen Ländern handelnde Schädiger stellt das internationale Privat- und Verfahrensrecht vor eine schwere Aufgabe. Gerade in einer Welt grenzüberschreitender Umweltemissionen und Abfallverbringung gewinnt diese Problematik ungeahnte Aktualität. Hierauf muß das internationale Privat- und Verfahrensrecht Antworten finden. Gegenstand der Arbeit ist deshalb die Frage nach dem anwendbaren Recht und dem international zuständigen Gericht für die Haftung und den Regreß von und zwischen mehreren, aus umwelthaftungsrechtlichen Vorschriften gesamtschuldnerisch haftenden Schädigern.
Aus dem Inhalt: Gesamtschuldnerhaftung - Verknüpfung von Gesamtschuldaußenverhältnis und Regreßverhältnis - Funktionen des gesamtschuldnerischen Schadenstragungs- und Haftungsverteilungssystems - Das anwendbare Recht und das zuständige Gericht im Haftungsaußenverhältnis - Das anwendbare Recht und das zuständige Gericht im Regreßinnenverhältnis - Die Begrenzung kollisionsrechtlicher Anknüpfung und internationaler Zuständigkeit am Erfolgsort - Kritische Analyse der Verwirklichung der haftungsrechtlichen Schadensausgleichsfunktion und Verhaltenssteuerungsfunktion sowie der gesamtschuldnerischen Ausgleichsfunktion durch das deutsche Kollisionsrecht - Vorschlag einer Kollisionsregel - Kritische Analyse der Verwirklichung der Gerichtsstandsinteressen im Rahmen der bestehenden Vorschriften zur internationalen Zuständigkeit - Vorschlag einer Regelung der internationalen Zuständigkeit.