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Untersuchungen zur Lexik des Deutschen in Österreich

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Manfred Glauninger

Basierend auf einem rund 40 000 Items beinhaltenden Belegcorpus, das die statistisch-induktiv aufbereiteten Ergebnisse onomasiologischer Direktbefragungen in allen neun österreichischen Landeshauptstädten repräsentiert, zeichnet die Abhandlung ein deskriptives Bild alltagssprachlicher Lexik. Dabei wird ein relativ hoher Grad an Homogenität innerhalb des in Österreich frequenten Wortschatzes evident. So schlägt sich etwa ein lexikalischer West-Ost-Gegensatz in den Erhebungsdaten nicht signifikant nieder, wohl aber eine sogar in formellen Kommunikationsregistern markante Inkongruenz zwischen den Bezeichnungen aus dem Duden-Bildwörterbuch und den Realisierungen der Probanden. Darüber hinaus prägen Modifikationsbildungen («Nomina deminutiva») die Lexik der Österreicher.
Aus dem Inhalt: Alltagssprachliche Lexik als Untersuchungsgegenstand empirischer Linguistik – Erstellung eines repräsentativen Belegcorpus auf der Basis von onomasiologischen Direktbefragungen in allen neun österreichischen Landeshauptstädten – Umfassend-deskriptive Darstellung der statistisch aufbereiteten Corpusdaten (gesamtösterreichische Kohärenz, Nomina deminutiva, Duden-Bildwörterbuch und österreichischer Sprachalltag).