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Blickumkehr

Mit Martin Heidegger zu einer relationalen Ästhetik

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Madalina Diaconu

Blickumkehr verbindet die Theorie der Relation und Andersheit im Spätwerk Heideggers mit der Ästhetik. Die allgemeine Krise der gegenwärtigen Ästhetik gründet in der metaphysischen Subjekt-Objekt-Beziehung. Im Spätdenken Heideggers konturiert sich aber eine nicht-mehr-gegenständliche Relation; ihre formale Struktur wird im ersten Teil untersucht. Daraus ergibt sich: selbst wenn Heidegger keine abgeschlossene Theorie der Relation eigens ausgearbeitet hat, ist sein Spätdenken ein vorbildlich relationales, das das Andere in seiner Andersheit seinläßt. Der zweite Teil versucht dann anhand dieser neuen Art von Relation eine indirekte Anwendung Heideggers auf die Ästhetik und die (moderne) Kunst, exemplifiziert an Paul Cézanne und Eduardo Chillida.
Aus dem Inhalt: Relation und Andersheit beim späten Heidegger – Die Logik des Genitiv - Dativs – Die Formen der Relation: Chiasmus, Um-Relation und Falte – Heideggers «Überwindung» der Ästhetik.