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Das Theater des George Tabori

Vom Verfremdungseffekt zur Postmoderne

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Birgit Haas

In dieser umfassenden Monographie zum dramatischen Werk von George Tabori wird die künstlerische Entwicklung des bedeutenden Theaterreformers erhellt und sein Werk als Schlüssel zum europäischen Theater porträtiert. Die Studie erfaßt die Komplexität des Playmakers, indem sie seine Bezüge zur Moderne und Postmoderne mit Hilfe der Theater- und Kultursemiotik strukturiert. Die Autorin belegt erstmals, daß Tabori den theatralischen Code auf postmoderne Weise destruiert. Von diesem Ausgangspunkt läßt sich sein Oeuvre als spielerische Zerstörung des Theaters begreifen, die die Verwirrung der Zuschauer zum Programm erhebt.
Aus dem Inhalt: Taboris Theater im theater- und kulturhistorischen Kontext – Tabori und das Epische Theater – Taboris Theaterexperimente der 70er Jahre vor dem Hintergrund der Performance-Bewegung – Taboris Mein Kampf: Destruktion der NS-Geschichte und Inversion des Passah-Festes – Taboris Goldberg-Variationen als fundamentale Religionskritik.