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Die Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse

Determinanten der Umsetzung wissenschaftlichen Wissens am Beispiel der österreichischen «Forschungsinitiative gegen das Waldsterben»

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Michael Pregernig

Von der unzureichenden Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse ausgehend, besteht das Ziel der Arbeit darin, die «Wege des Wissens» nachzuzeichnen sowie die zentralen Determinanten der Handlungsbereitschaft in Frage der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu ergründen. Akzeptanz und Umsetzbarkeit wissenschaftlichen Know-hows werden auf Basis eines soziologisch-sozialpsychologischen Handlungsmodells untersucht, wobei forstwissenschaftliches Wissen als Fallbeispiel dient.
Entgegen dem alten, linearen Modell des Wissenstransfers, welches von einem kaskadenförmigen Transferprozeß ausgeht, wird Wissen vorwiegend in netzwerkartigen (Kommunikations-)Strukturen verbreitet. In der Arbeit werden darauf aufbauend Lösungsansätze zur effizienteren Gestaltung von Prozessen und Organisationsformen des Wissenstransfers entwickelt.
Aus dem Inhalt: Theoretische Grundlagen: Jenseits des linearen Modells der Wissensverbreitung; Theorie menschlicher Entscheidungshandlungen - Untersuchungsmethoden und -verlauf - Ergebnisse der empirischen Erhebung: Problemwahrnehmung; Bewertung wissenschaftsbasierter Waldsanierungsmaßnahmen; Wissen, Einstellung und Werte, Informations- und Kommunikationsverhalten als Determinanten der Handlungsbereitschaft - Handlungsoptionen: Bausteine einer problemlösungsorientierten Wissensvermittlungsstrategie.