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Autonomie und Auftrag

Studien zur Kunsttheorie im Werk von Peter Weiss

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Stefan Schwöbel

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der expliziten und impliziten Kunsttheorie im Gesamtwerk von Peter Weiss unter den Leitkategorien Autonomie der Kunst und sozialer Auftrag. In Weiss' Werken steht die Kontinuität der kunsttheoretischen Auffassungen wie auch ihre Differenzierung in den Zeiten des intensiven politischen Engagements im Zusammenhang mit einer steten Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Erkenntnis- und Darstellungsleistungen in der Moderne und an den Schwellenpunkten in der Entwicklung der modernen Kunst seit dem 18. Jahrhundert. Die Ästhetik des Widerstands weist der Wirklichkeitserkenntnis und der Wirkung der Kunst zuletzt - auch unter Einfluß von Ernst Fischers Theorien - wieder ausdrücklich einen autonomen Status zu.
Aus dem Inhalt: Autonomie der Kunst und sozialer Auftrag als Leitkategorien der Kunsttheorie der Moderne - Die Entwicklung der Kunsttheorie im Werk von Peter Weiss in den frühen Prosatexten und in der Dramatik unter Berücksichtigung der theoretischen Schriften und Notizbuchaufzeichnungen - Die Ästhetik des Widerstands als Wiedereinsetzung des Autonomiestatus der Kunst in den Theoriedebatten und den modellhaften Werkrezeptionen - Der Einfluß der Theorien Ernst Fischers auf die Kunstkonzeption der Ästhetik des Widerstands - Die Rezeption des Romans in der DDR.