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Über- und Unterrepräsentation im Lernerenglisch

Untersuchungen zum Sprachgebrauch deutscher Schülerinnen und Schüler in interkulturellen Telekommunikationsprojekten

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Stephan Gabel

Untersucht wird der englische Sprachgebrauch deutscher Oberstufenschüler in interkulturellen E-mail-Projekten. Das Interesse gilt dabei den sprachlichen Ausdrucksmitteln, die die deutschen Schüler auffällig häufiger bzw. seltener benutzen als ihre amerikanischen Partner. Zur Feststellung dient die Chi-Quadrat-Probe.
Die Befunde weisen u.a. auf die Vermeidung von ‘phrasal verbs’, von Wortbildungen, von flektierend-synthetischem Satzbau, von komplexen Sätzen, von affektiven Diskursformen und von riskanten Sprechakten hin, was zur Bevorzugung alternativer Ausdrucksmittel führt. Hervorzuheben ist ferner der stärker nominale Satzbau und der inkonsistente Registereinsatz im Schülerenglisch. Hieraus werden Vorschläge für die Unterrichtspraxis abgeleitet.
Aus dem Inhalt: Das Sprachverhalten deutscher Oberstufenschüler in Telekommunikationsprojekten – Vermeidung von Bevorzugung zielsprachlicher Ausdrucksmittel in der Interlanguage – Schlussfolgerungen für die auf ‘Language Awareness’ zielende Unterrichtspraxis.