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Der Divisia-Geldmengenindex

Eine Analyse seiner theoretischen Grundlagen

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Julian Reischle

Nach dem Zusammenbruch der monetären Grundrelationen in zahlreichen Ländern wurde vor allem die fehlende Einbettung der bestehenden Geldmengenaggregate in die mikroökonomische Theorie als mögliche Ursache genannt. Zinsgewichtete Aggregate – insbesondere der Divisia-Geldmengenindex – sollten hingegen die notwendige «mikroökonomische Fundierung» besitzen und damit auch empirisch überzeugendere Ergebnisse liefern. Die Arbeit untersucht nur die theoretische Stringenz des Divisia-Ansatzes. Neben einer Einordnung gewichteter Geldmengenaggregate in die makro-ökonomische Theorie werden auch die aggregations- und indextheoretischen Grundlagen des Divisia-Indexes analysiert. Entgegen dem Urteil der Divisia-Verfechter kommt der Autor zu dem Schluß, daß auch der Divisia-Geldmengenansatz zu keiner aus theoretischer Sicht überzeugenden Geldmengendefinition führt.
Aus dem Inhalt: Darstellung des Divisia-Geldmengenansatzes sowie Einbettung in die makroökonomische Theorie – Analyse der aggregations- und indextheoretischen Grundlagen des Divisia-Indexes – Diskussion der parametrischen und nicht-parametrischen Verfahren zur Identifikation schwach separierbarer und homothetischer Präferenzstrukturen.