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Kreditsicherung und Nähebeziehung

Eine rechtsvergleichende Studie zur unzulässigen Einflußnahme als Maßstab der Kontrolle von Verträgen im deutschen und englischen Recht

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Stefan Buske

Die Bürgschaftsübernahme durch im Näheverhältnis zum Hauptschuldner stehende Dritte hat seit dem Bürgschaftsbeschluß des BVerfG vom 19.10.1993 zu einer divergierenden Rechtsprechung des IX. und XI. Senats des BGH sowie zu einer hiermit korrespondierenden leidenschaftlichen Auseinandersetzung in der Literatur geführt. Parallel hat auch in England im Nachgang zu den Entscheidungen des House of Lords in Barclays Bank v. O'Brien sowie C.I.B.C. Mortgages v. Pitt vom 21.10.1993 eine kontroverse Diskussion in Rechtsprechung und Literatur stattgefunden. Diese Arbeit würdigt den bisher in beiden Rechtsordnungen erreichten Stand und gibt vor dem Hintergrund der rechtsvergleichenden Analyse Hinweise auf eine Verbesserung des Schutzes des Haftungsübernehmers im deutschen Recht.
Aus dem Inhalt: Haftungsübernahme durch im Näheverhältnis zum Hauptschuldner stehende Dritte - Einflußnahme versus Leistungsfähigkeit - Diligenzpflichten des Gläubigers - Rechtslage in Deutschland und England - Rechtsvergleich - Analyse.