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Shareholder-Value-bezogene Abbildung von Risiken im Wertebereich bei Banken als Basis eines Risk-Return-Controlling

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Carsten Prussog

Die Arbeit stellt zwei verknüpfte Modelle vor: Das erste Modell ermöglicht eine wahrscheinlichkeitsfunktionale Abbildung der Werterisiken ausgehend vom Einzel-Cash-Flow bis hin zur Gesamtbank. Während in der Vergangenheit der Wert einer Bank regelmäßig deterministisch berechnet wurde, kann durch diese Modellierung der Wert der Bank mit der aus den Werterisiken resultierenden Unsicherheiten abgebildet werden. Das zweite Modell ermittelt das Risiko - hier als Shareholder-Value-Risiko (SVR) bezeichnet - erstmals zukunftsorientiert. Dabei werden Neugeschäfte einbezogen und der Risikohorizont im Gegensatz zu bestehenden Value-at-Risk-Ansätzen bis zur tatsächlichen Cash-Flow-Wirksamkeit angesetzt. Die SVR-Steuerung wird sowohl für die Risk-Return-Steuerung als auch für die Steuerung des Wertes der Gesamtbank operationalisiert.
Aus dem Inhalt: Theoretische Grundlagen - Abbildung der Risiken der Wertebereiche - Aggregation der Einzelrisiken - Controlling anhand des Shareholder-Value-Risikos.