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Spiel-Raum der Gefühle

Die Funktion des Gefühls im seelsorgerlichen Gespräch

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Christoph Vogel

Die Gefühle sind zentraler Gegenstand eines pastoralpsychologisch orientierten Seelsorgegesprächs. Die daraus resultierenden Chancen und Fragen werden anhand von drei Repräsentanten der Seelsorgebewegung und auf dem Hintergrund des Seelsorgekonzepts Eduard Thurneysens diskutiert. Der Autor entwickelt hierfür eine pastoralpsychologisch fundierte Theorie des Gefühls. Sie verbindet Donald Winnicotts Konzept des potential space und Friedrich Schleiermachers Theorie des «Gefühls schlechthinniger Abhängigkeit» in dem Motiv des Spiel-Raums: Die Orientierung am Gefühl betont in einem Seelsorgegespräch das bestehende Beziehungsgeflecht eines Ratsuchenden und eröffnet für Seelsorgerinnen und Seelsorger Wahrnehmungs- und Handlungsspielräume.
Aus dem Inhalt: Philosophische, psychologische und theologische Bestimmungen von Gefühl – Analyse des Gefühlsbegriffs bei Faber, Scharfenberg und Stollberg als Repräsentanten der Seelsorgebewegung – Entwurf einer pastoralpsychologischen Theorie des Gefühls – Schleiermachers Gefühlsbegriff – Donald W. Winnicots Gefühlsbegriff – Spiel-Raum als Leitmotiv von Seelsorge.