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Die Berufsfindung von Mädchen: zwischen Familie und Beruf

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Kurt Häfeli

Mit der Berufsfindung des weiblichen Geschlechts hat sich die Psychologie bislang nur ansatzweise befasst. Ausgehend von einem Überblick der amerikanischen und europäischen Literatur der letzten 10-15 Jahre versucht die vorliegende Arbeit hier eine Lücke zu schliessen. Der Prozess der Berufsfindung wird mit Hilfe der Daten einer grossangelegten Untersuchung bei 2'357 Schweizer Jugendlichen analysiert. Psychologische, soziologische und ökonomische Faktoren werden zur Erklärung der unterschiedlichen Berufsfindung von Jungen und Mädchen herangezogen. Spezielle Beachtung finden jene Mädchen, die eine Berufsausbildung aufschieben («Zwischenlösung»), und jene Mädchen, die eine Lehre in einem «Männerberuf» beginnen.
Aus dem Inhalt: Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung als theoretischer Bezugsrahmen - Literaturüberblick - Empirische Untersuchung - Unterschiedliche Voraussetzungen der Geschlechter - Unterschiedliche Berufsfindung der Geschlechter - Spezielle Gruppen bei den Mädchen («Welschlandjahr», Lehre in «Frauenberuf» vs. «Männerberuf») - Schlussfolgerungen und Massnahmen.