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Die Darstellung Koreas in deutschsprachigen Zeitungen

Eine Untersuchung mit systemtheoretischem Ansatz: die Berichte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung</I>, der "Neuen Zürcher Zeitung</I> und "Die Presse</I>

Series:

Chang-Woo Oh

Vom systemtheoretischen Ansatz her steht der Journalismus als gesellschaftliches Teilsystem mit dem übergreifenden sozialen Gesamtsystem in Verbindung und erfaßt die objektiven Konsequenzen des Journalismus in einer Gesellschaft. Die Systemtheorie erlaubt es, die empirisch-positivistischen und kritischen Forschungsmethoden im Laufe der publizistik- und kommunikationswissenschaftlichen Theorienbildung auf das gesellschaftliche Phänomen Massenkommunikation zu übertragen. Der Spielraum für die publizistischen Handlungen ist bei der ausländischen Berichterstattung größer und weiter. Da die meisten Zuschauer oder Leser keine direkten Erfahrungen mit den Berichtsthemen haben, werden die Berichte der Medien leicht als die reine Wahrheit wahrgenommen. Zur Erläuterung der Thematisierungsstruktur der deutschsprachigen Zeitungen über Korea sind folgende Fragen zu beantworten: Erstens, welche Informationen werden über Korea in den deutschsprachigen Zeitungen vermittelt? Und zweitens, wie werden Informationen über Korea in den deutschsprachigen Zeitungen vermittelt?
Aus dem Inhalt: Relevanz des Journalismus in der Gesellschaft – Strukturen für die Herstellung und Bereitstellung von Themen in deutschsprachigen Zeitungen – Auseinandersetzung mit den journalistischen Informationsleistungen – Kontextlosigkeit der Berichterstattung – Abhängigkeiten von PR-Quellen – Orientierung an Aufgeregtheiten in den internationalen Nachrichten-Agenturen.