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Der Universitätsprofessor

Hochschullehrer im Beamtenverhältnis- Selbstverständlichkeit und/oder Notwendigkeit?

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Yvonne Dorf

«Ich habe nie verstanden, warum Lehrer und Professoren unbedingt Beamte sein müssen.» Dieser Satz unseres ehemaligen Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog verlangte nach einer Auseinandersetzung. Die Arbeit beantwortet wissenschaftlich fundiert die Frage nach der verfassungsrechtlichen Notwendigkeit des Beamtenstatus für Universitätsprofessoren. Die Freiheit der Wissenschaft, die Freiheit von Forschung und Lehre verlangt für die Stellung der Universitätsprofessoren als «die Inhaber der Schlüsselfunktionen des wissenschaftlichen Lebens» ein Beamtenverhältnis. Für eine sachgerechte Interpretation des Art. 33 Abs. 4 des Grundgesetzes (Funktionsvorbehalt) ist daher eine Rückkoppelung an den Gehalt des Art. 5 Abs. 3 S. 1 des Grundgesetzes (Wissenschaftsfreiheit) und damit eine Gesamtschau der in den Verfassungsnormen niedergelegten spezifischen Garantiefunktionen erforderlich.
Aus dem Inhalt: Der Status der Universitätsprofessoren in der geschichtlichen Entwicklung und nach geltendem Recht - Der Prüfungsmaßstab des Art. 33 Abs. 4 GG (Funtionsvorbehalt) - Die Gebotenheit des Beamtenstatus der Universitätsprofessoren aufgrund Art. 5 Abs. 3 GG (Freiheit von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre).