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Konvergenz der Interessenvertretungen durch Globalisierung?

Ein Vergleich der Funktionsmechanismen der Arbeitnehmerinteressenvertretungssysteme in Deutschland und Japan am Beispiel der Elektroindustrie

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Kotaro Oshige

Streben die nationalspezifischen Institutionen der industriellen Beziehungen nach Konvergenz? Bleiben noch Gestaltungsmöglichkeiten im nationalen Rahmen im Zeitalter der Globalisierung? Ausgehend von diesen Fragestellungen beschäftigt sich der Autor in diesem Buch mit den Interessenvertretungssystemen der zwei wichtigsten Industrieländer am Beispiel der Elektroindustrie. Als Methode wird der institutionelle Ansatz übernommen. Herausgestellt werden dabei nicht nur die Entwicklungstendenzen in den beiden Ländern, sondern auch die inneren Funktionsmechanismen der jeweiligen Interessenvertretungssysteme. Demzufolge zeigt das deutsche System eine relativ hohe Stabilität, während das japanische Modell eine rasche Abschwächung erfährt. Die Analyse führt den Autor zu einem ambivalenten Ergebnis bezüglich der anfänglichen Fragestellung: Die Entwicklung zeigt sowohl Konvergenzen als auch Divergenzen.
Aus dem Inhalt: Globalisierung und Interessenvertretung - Theoretische Überlegungen - Empirische Analysen der Interessenvertretungssysteme in Deutschland und Japan.