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Die Treuhandanstalt im System des deutschen Gesellschafts- und Konzernrechts

Zugleich ein Beitrag zur konzernrechtlichen Erfassung öffentlicher Unternehmen

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Dirk Gratzel

Wenige Organisationen waren und sind für den gesellschafts- und konzernrechtlich Interessierten so faszinierend wie die Treuhandanstalt. Denn mit ihr ist das deutsche Gesellschafts- und Konzernrecht einer einzigartigen Funktionsprüfung unterzogen worden. Dabei hat die umfassende Indienstnahme der gesellschaftsrechtlichen Regelwerke für die Restrukturierung der vormaligen DDR-Rechtsordnung sowohl das grundlegende Verständnis gesellschaftsrechtlicher Phänomene vertieft als auch tradierte Fragestellungen im Gesellschafts- und Konzernrecht mit neuen Impulsen versehen, und zwar insbesondere solche Problemfelder, die sich - wie die Treuhandanstalt selbst - im Grenzbereich zwischen öffentlichem Recht einer- und privatem Gesellschafts- und Konzernrecht andererseits finden. Hier treten methodische Defizite gängiger Lösungsansätze zu Tage, die die Arbeit aufzulösen bemüht ist, um anschließend die Treuhand selbst in das System des deutschen Gesellschafts- und Konzernrechts einzugliedern.
Aus dem Inhalt: Die Treuhandanstalt im Gesellschafts- und Konzernrecht - Die Treuhand als herrschendes Unternehmen im Sinne der 15 ff. AktG - Zur Verfassungsmäßigkeit des 28a EGAktG - Zur konzernrechtlichen Erfassung öffentlicher Unternehmen.