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Elektrizitätswirtschaft in Norwegen

Ihr Wandel im Spannungsfeld zwischen Deregulierung, Internationalisierung und nachhaltiger Ressourcennutzung

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Christoph Schmitz

Bereits zu Beginn der 90er Jahre wurde die norwegische Elektrizitätswirtschaft ohne lange Übergangsphase umfasssend dereguliert. Die Entwicklung führte zur Schaffung eines gemeinsamen norwegisch-schwedischen Marktes sowie zum Abschluß von Lieferverträgen mit mitteleuropäischen Versorgern. Der Ausbau der Wasserkraftkapazitäten stößt jedoch an Grenzen. Ziel der Arbeit ist es, Bilanz zu ziehen und die geographischen Auswirkungen des Spannungsverhältnisses zwischen den physisch-ökologischen Bedingungen der Wasserkraftnutzung und der Politik der Liberalisierung kritisch zu analysieren. Die dargelegten Wirkungszusammenhänge verdeutlichen, welchen Herausforderungen sich der norwegische Elektrizitätssektor derzeit gegenübergestellt sieht und welche Entwicklungsalternativen sich ihm bieten.
Aus dem Inhalt: Geographische, gesetzliche und administrative Rahmenbedingungen der norwegischen Hydroelektrizitätserzeugung - Die historische Entwicklung des Elektrizitätssektors - Die Deregulierung der norwegischen Stromwirtschaft - Organisation und Struktur der norwegischen Elektrizitätswirtschaft - Elektrizitätsexport und internationaler Stromaustausch - Altenativen der Elektrizitätserzeugung und Bemühungen des Energiesparens - Stand der norwegischen Elektrizitätsversorgung und Perspektiven für die Zukunft.