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Itinerarium per nonnullas Galliae Belgicae partes

Der Reiseweg durch einige Gebiete des belgischen Galliens von Abraham Ortelius und Johannes Vivianus

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Klaus W. Schmidt-Ott

Das Itinerarium des Abraham Ortelius, Karthograph der frühen Neuzeit, ist der 70 Seiten lange, lateinische Reisebericht von einer mit Humanistenfreunden unternommenen Reise. Diese führt von Antwerpen durch Südbelgien, Luxemburg, Lothringen nach Nancy und dann über Metz, Trier nach Frankfurt. Übersetzung und Kommentar zeigen den geographisch, historisch, archäologisch und enzyklopädisch berichtenden Autor als distanzierten Beobachter. Er bedient sich für die Reise und die neun Jahre später bei Plantin erscheinende Publikation der antiken und zeitgenössischen Autoren und Geschichtsschreiber, die über das Reisegebiet berichtet haben. In der Gelehrtenwelt ist das kleine Werk beispielhaft für die hochgebildete Humanisten-Elite der Niederlande und das frühe, lebendige Humanisten-Netzwerk im Europa des 16. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Nach Erläuterungen zu Ortelius, seinem Mitautor Vivianus, Mitreisenden und zur Druckausgabe von 1584 werden der lateinische Text und die Übersetzung in Parallelsicht vorgelegt und anschließend kommentiert.