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Kurt Schwaen zum 90. Geburtstag

Kolloquium Berlin 10.-12. 5. 1999

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Peter Schweinhardt

Kurt Schwaens Musik – über 600 Werke beinahe aller Genres, entstanden im Laufe von 70 Jahren – findet gegenwärtig wenig Beachtung in Konzertsaal und Musikwissenschaft. Dieses Buch beginnt dem zweiten, kleineren Missstand Abhilfe zu leisten. Es vereinigt die Referate des Kolloquiums, das vom 10.-12. 5. 1999 in Berlin anlässlich des 90. Geburtstags des Komponisten stattgefunden hat. Darüber hinaus enthält es einen Beitrag über die Arbeit des Kurt-Schwaen-Archivs und stellt erstmals das komplette Werkverzeichnis zur Verfügung. Die Beiträge sind sehr individuelle Annäherungen an das Werk und öffnen durch ihre Beschäftigung mit dem Zeitgenossen Schwaen den Blick auf einen blinden Fleck deutscher Musikwissenschaft.
Aus dem Inhalt: Kurt Schwaen: Zum Kolloquium – Maren Köster: Vom «Lied einer neuen Zeit» - Kurt Schwaens Beitrag zum musikalischen Neubeginn nach dem zweiten Weltkrieg – Wolfgang Hanke: Selbstfindung und Selbstbekenntnis - Sieben Jahrzehnte Lebensschicksale und Schaffensentwicklung in Kurt Schwaens Klavierkompositionen – Ekkehard Ochs: «Da müssen Sie nachdenken» - Kurt Schwaen und die Kammermusik – Wolfgang Thiel: Gestische Filmmusik - Kurt Schwaens Kompositionen für das Kino – Mechthild von Schoenebeck: Kurt Schwaen und das Musiktheater für Kinder und Jugendliche. Analysen und Anmerkungen zu ausgewählten Werken – Gerd Rienäcker: Gestisch komponieren - Zu einigen Besonderheiten der Opern von Kurt Schwaen: Beobachtungen, Thesen, Fragen – Walter Thomas Heyn: Die Musik wird gebraucht: Kurt Schwaen und seine Auftragswerke – Bert Greiner: Reflexionen zum Violinkonzert von Kurt Schwaen – Peter Schweinhardt: Zum Teufel mit der Oper! – Kurt Schwaens Beitrag zu einer schwierigen Gattung – Ina Iske / Rosemarie Groth: Kurt-Schwaen-Archiv Berlin – Dokumentation.