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NGOs und die UNO

Die Einbindung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in die Strukturen der Vereinten Nationen

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Felix-W. Stoecker

Die Vereinten Nationen stellen nicht nur ein Forum für die Staatenwelt, sondern auch für nichtstaatliche Akteure, die sogenannten Non-Governmental Organizations (NGOs), dar. Seit der Gründung der Vereinten Nationen wurde die Zusammenarbeit zwischen der Weltorganisation und den NGOs mehrfach reformiert, zuletzt 1996. Trotz der zahlreichen Verbesserungen blieben wichtige reformbedürftige Bereiche unberücksichtigt. Hierzu zählen z.B. eine offizielle Regelung der Kooperation von Sicherheitsrat bzw. Generalversammlung mit den NGOs, alternative Konsultationsmodelle oder eine Einbindung der NGOs in die Implementationsphase internationaler Konferenzen. Der Erarbeitung von Lösungsmodellen für diese institutionspolitischen Fragen werden die völkerrechtlichen und rechtspolitischen Grundlagen, wie z.B. die Völkerrechtssubjektivität, die Historie oder die demokratische Legitimation von NGOs vorangestellt.
Aus dem Inhalt: Historie, völkerrechtliche Definition und Rechte von NGOs – Völkerrechtssubjektivität – Demokratische Legitimation (Habermas und Rawls) – Alternative Konsultationssysteme – Konsultationen mit der Generalversammlung und dem Sicherheitsrat – UN-Weltkonferenzen und Klagebefugnis von NGOs vor internationalen Institutionen – English Summary.