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Italien und die DDR

Die politischen, ökonomischen und kulturellen Beziehungen von 1949 bis 1980

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Charis Pöthig

Diese umfassende monographische Darstellung des bilateralen Verhältnisses zwischen zwei Staaten unterschiedlicher Blockzugehörigkeit basiert auf der Erschließung erstmalig zugänglichen Quellenmaterials aus SED-Archiven und italienischen Archiven. Die Analyse der jeweiligen Außenpolitik im Kontext der internationalen Rahmenbedingungen berücksichtigt die Verschränkung der innen- mit der außenpolitischen Ebene und zeigt die Bedeutung der transnationalen Beziehungen einer großen Bandbreite gesellschaftlicher Akteure im Rahmen der intersystemischen Kontakte auf. Die innenpolitische Stärke und die reformerische Programmatik der italienischen (Euro-) Kommunisten machen die Beziehungen zur orthodoxen, moskautreuen SED zu einem interessanten Untersuchungsobjekt der internationalen Kommunismusforschung.
Die Untersuchung analysiert die italienische Deutschland- beziehungsweise DDR-Politik, die in starkem Maße von der Bundesrepublik determiniert wurde. Zudem wird die vom Ziel der Anerkennung geleitete pragmatische Strategie der SED-Westpolitik in ihren verschiedenen Phasen herausgearbeitet. Hierbei stehen die Parteibeziehungen zwischen den «Bruderparteien» Partito Comunista Italiano und Sozialistische Einheitspartei Deutschlands im Mittelpunkt.
Aus dem Inhalt: Zeitgeschichte Italiens und der DDR – Außenpolitik Italiens – Westpolitik der DDR – Deutschlandfrage nach dem Zweiten Weltkrieg – PCI – SED – Transnationale Beziehungen – Internationale Kommunismusforschung.