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Die Wirkungsweise verbraucherschützender Widerrufsrechte

Zur Wirksamkeit des Verbrauchervertrages bei bestehendem Widerrufsrecht nach den §§ 1 HWiG, 7 VerbrKrG und 5 TzWrG

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Kerstin Pudor

Die Arbeit greift die im Gesetz in ihren Wirkungen nur unvollständig geregelten Widerrufsrechte auf und setzt sich mit den hierzu entwickelten verschiedenen Auffassungen auseinander. Dabei wird unter Rückgriff auf die klassischen Auslegungsmethoden bewiesen, daß die bisherigen Lösungen sowohl in ihren Ergebnissen als auch nach Sinn und Zweck der verbraucherschützenden Widerrufsrechte nicht zu befriedigen vermögen. Aus diesem Grund wird mit dem Institut der relativ schwebenden Teilunwirksamkeit ein neuartiger Ansatz zur Wirksamkeit des Verbrauchervertrages bei laufender Widerrufsfrist entwickelt und aufgezeigt, daß dieser in Übereinstimmung mit geltenden dogmatischen Grundsätzen einen gerechten Interessenausgleich herbeiführt.
Aus dem Inhalt: Entwicklung, Funktion und Ausgestaltung verbraucherschützender Widerrufsrechte – Rechtslage während der Widerrufsfrist – Vertragsfreiheit und Vertragsbindung contra Widerrufsrecht – Verhältnis zu den Gestaltungsrechten – Rechtsfolgenvergleich § 3 HWiG und §§ 346ff., 812f. BGB.