Show Less
Restricted access

Die Erbfolgeordnung des Sachsenspiegels und des Magdeburger Rechts

Ein Beitrag zur Geschichte des sächsisch-magdeburgischen Rechts

Series:

Ludger Meuten

Das Recht des Sachsenspiegels und das Magdeburger Recht gelten von jeher als Kristallisationspunkte des deutschen spätmittelalterlichen Rechts. Vor allem in der Privatrechtsforschung des 19. Jahrhunderts wurden der Sachsenspiegel und das Magdeburger Recht herangezogen, wenn die These von der Existenz und Geltung eines Deutschen Privatrechts zu begründen war. In diese Diskussion eingebunden war die Frage nach der inhaltlichen Übereinstimmung von Sachsenspiegel-Landrecht und Magdeburger Recht. Die Arbeit untersucht die letztgenannte Frage anhand der Dogmatik der Erbfolgeordnung beider Rechte. Abgeschlossen wird das Buch mit einem Ausblick auf die Entwicklung des sächsischen Erbfolgerechts im 15. und 16. Jahrhundert.
Aus dem Inhalt: Grundlagen - die «sächsische» Erbfolgeordnung im Lichte der deutschrechtlichen Forschungen des 18./19. Jahrhunderts – Die Erbfolgeordnung des Sachsenspiegels – Ldr. I Art. 3 § 3 als Ausgangspunkt für ein Erbfolgesystem – Die Gliederzählung als maßgebliches Erbfolgesystem – Die Bedeutung von Ldr. I Art. 17 § 1 – Die Erbfolgeordnung des Magdeburger Rechts – Die Quellen des Magdeburger Rechts – Übereinstimmungen der Erbfolgeordnung des Sachsenspiegels und des Magdeburger Rechts – Ausblick auf die weitere Entwicklung der Erbfolgeordnung in den Gebieten des sächsisch-magdeburgischen Rechts.