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Die Veröffentlichung privater Tatsachen als unerlaubte Handlung

Eine rechtsvergleichende Untersuchung

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Axel Halfmeier

Die Berichterstattung der Massenmedien über das Privatleben ist immer wieder Gegenstand der medienrechtlichen und medienpolitischen Diskussion. Diese rechtsvergleichende Studie behandelt diejenigen Fälle, in denen eine Veröffentlichung bereits deshalb rechtswidrig sein soll, weil sie wahre, aber als privat empfundene Tatsachen über eine Person enthält. Es geht also um die für die moderne Medien- und Informationsgesellschaft grundlegende Frage nach der Abwägung von privaten Diskretionsbedürfnissen und den Informationsinteressen der durch die Medien gestalteten Öffentlichkeit.
Aus dem Inhalt: Die römische Injurienklage – Vom Schutz der Privatsphäre zum Recht auf informationelle Selbstbestimmung im Privatrecht – Länderberichte: Deutschland, Frankreich, Schweiz, Österreich, Großbritannien, USA – Vergleich der dogmatischen Strukturen, der Abwägungskriterien und der sachlichen Schutzumfänge – Vorschläge zur Fortentwicklung des deutschen Rechts.