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Rechtsextremismus in den USA und Frankreich

Eine Fallstudie über das Wählerpotential von Jean-Marie Le Pen und George Wallace

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Ina Ketelhut

Wer sind die Wähler rechtsextremer Parteien? Wo liegen die Ursachen für rechtsextremes Wahlverhalten? Die Studie untersucht an zwei Fallbeispielen die zunehmende Bereitschaft von Menschen in unterschiedlichen Ländern, sich von rechtsextremen Parteien mobilisieren zu lassen und bei Wahlen für deren Kandidaten zu stimmen. Es wird von der These ausgegangen, daß die Wahl von George Wallace bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen des Jahres 1968 und die Stimmabgabe für den Kandidaten des Front National, Jean-Marie Le Pen, bei den französischen Präsidentschaftswahlen von 1995 alternative Ausdrucksformen für die gleiche verursachende Konstellation sind. Die Grundannahme lautet: Die Strukturen westlicher Industriegesellschaften bilden den Nährboden für rechtsextreme Gruppierungen.
Aus dem Inhalt: Analyse des Wählerpotentials rechtsextremer Parteien – Fallstudie zu Jean-Marie Le Pen in Frankreich und George Wallace in den USA – Verbindung verschiedener theoretischer Ansätze in einem Mehrebenenmodell – Empirische Überprüfung des Variablenmodells mit Umfragedaten – Anwendung multivariater Analyseverfahren.