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Kostenallokation bei dezentraler Organisation

Eine Analyse theoretischer Konzepte unter Berücksichtigung der sachlichen und personellen Koordinationsproblematik

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Achim Illner

Diese Arbeit problematisiert die Kostenverteilung von Zentralbereichen auf leistungsbeziehende Geschäftsbereiche im Rahmen einer dezentralisierten Unternehmung. Dabei wird der neue Weg beschritten, Verrechnungskonzepte nicht nur im Hinblick auf eine Mono-Zwecksetzung zu untersuchen und zu klassifizieren, sondern theoretisch fundiert ein individuelles Profil ausgewählter Verrechnungskonzepte zu erarbeiten. Dahinter steht die Überlegung, daß im Rahmen eines praktischen Einsatzes ein Zweck-Pluralismus zu unterstellen ist, in dem grundsätzlich auch die personelle Koordinationsproblematik Berücksichtigung finden sollte. Der Nutzen des gewählten Forschungsansatzes liegt darin, daß auf der Basis der erarbeiteten Eigenschaftsstruktur je nach Bedeutungsgewicht der verfolgten Zieldimensionen auf das Verrechungskonzept zurückgegriffen werden kann, welches mit dem gewünschten Anforderungsprofil bestmöglich korrespondiert.
Aus dem Inhalt: Ursachen und Konsequenzen der Dezentralisierung als Rahmenstruktur der Problemstellung: Begriffsbestimmungen, Definitionen und Abgrenzung der Problemstellung - Zielsetzungen für den Einsatz von Kostenallokation im Rahmen der internen Steuerung: traditionelle Zurechnungsprinzipien, Entscheidungsorientierung, Principal-Agent-Probleme, unternehmenspolitische Zielsetzungen - Selektion von Zielsetzungen in einem controlling-orientierten Bezugsrahmen - Analyse von Verrechnungskonzepten: Standardverteilungen, zweistufige Verteilungen, anreizsystemorientierte Verrechungskonzepte, Groves- und Weitzman-Schemata.