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Der «nach dem Vertrage» vorausgesetzte Gebrauch ( 459 Absatz 1 Satz 1 BGB)

Eine kaufrechtliche Untersuchung unter Berücksichtigung rechtshistorischer wie rechtsvergleichender Grundlagen

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Patrick Deller

«Zur Thüre hinausgeworfen, kommt sie zum Fenster wieder herein.» Mit dieser Prophezeiung verbindet sich untrennbar Bernhard Windscheids Lehre des römischen Rechts von der Voraussetzung aus dem Jahre 1850. Während ihr Einfluß auf das Bürgerliche Gesetzbuch für das Bereicherungsrecht Gegenstand zahlreicher Untersuchungen bildete, blieb ihre Ausstrahlung auf das kaufrechtliche Sachmängelgewährleistungsrecht und den «nach dem Vertrage» vorausgesetzten Gebrauch des 459 Absatz 1 Satz 1 BGB fast völlig unbeleuchtet. Der Autor hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht, den Spuren dieses «Kuckuckseis» nachzugehen und eine Antwort auf seinen Ursprung zu geben. Die Untersuchung stützt sich dabei auf rechtshistorische wie rechtsvergleichende Grundlagen unter Berücksichtigung der jeweiligen Behandlung durch Lehre und Rechtsprechung.
Aus dem Inhalt: Die Gewährleistung für Sachmängel im römischen und gemeinen Recht - Das Allgemeine Landrecht für die preußischen Staaten - Das österreichische Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch - Der französische Code civil - Das Badische Landrecht - Das Bürgerliche Gesetzbuch für das Königreich Sachsen - Kodifikations-Entwürfe (Bayern, Hessen, Dresden) - Das schweizerische und zürcherische Obligationenrecht - Das Bürgerliche Gesetzbuch.