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Regionale Autonomie und Arbeitsmarktpolitik

Untersuchung zur Verteilung arbeitsmarktpolitischer Kompetenzen im spanischen Autonomiestaat

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Ulrich Harmes-Liedtke

Die aktuelle Beschäftigungskrise in Europa macht die Arbeitsmarktpolitik zu einem zentralen Politikfeld auf allen politischen Ebenen. Diese Studie rückt die Region in den Mittelpunkt der Betrachtung und fragt, inwieweit regionale Autonomie der Lösung gegenwärtiger Beschäftigungsprobleme nützen kann. Ausgehend von theoretischen Überlegungen zur optimalen Verteilung arbeitsmarktpolitischer Kompetenzen wird das Thema am Beispiel des spanischen Autonomiestaates eingehend empirisch untersucht. Regionale Fallstudien - Baskenland, Katalonien und Kastilien-La Mancha - veranschaulichen die praktischen Erfahrungen regionaler Arbeitsmarktpolitik in Spanien. Abgerundet wird die Untersuchung durch einen Vergleich mit der bundesdeutschen Arbeitsmarktpolitik sowie durch Bezüge zur europäischen Beschäftigungspolitik. Regionale Arbeitsmarktpolitik ist demnach immer dann erfolgreich, wenn sie sich in ein übergreifendes Regulierungssystem einordnet und die verantwortlichen Akteure zur Kooperation bereit sind.
Aus dem Inhalt: Beiträge von Regionen zur Lösung der aktuellen Beschäftigungsproblematik am Beispiel des spanischen Autonomiestaates - Hinweise für die Gestaltung einer koordinierten Arbeitsmarktpolitik in Europa.