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Preisvorschriften für sogenannten preisfreien Wohnraum

Eine juristische sowie preis- und allokationstheoretische Untersuchung

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Thomas M. Hofacker

Ziel der Arbeit ist es festzustellen, welche konkreten Ergebnisse das ökonomische Kalkül zur Beurteilung, Anwendung und Optimierung von Preisvorschriften im Wohnraummietrecht liefern kann. Die Untersuchung bedient sich in kritischer und behutsamer Weise der neoklassischen Preis- und Allokationstheorie. Ergebnis der Untersuchung ist das Bestehen eines erheblichen Optimierungsbedarfs. Es werden zahlreiche konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Die Abhandlung leistet nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Rationalisierung der Diskussion um Preisvorschriften im Wohnraummietrecht, sondern zeigt auch exemplarisch die Möglichkeiten der Heranziehung des ökonomischen Kalküls im Rahmen juristischer Fragestellungen.
Aus dem Inhalt: Einführung in die neoklassische Preis- und Allokationstheorie – Preismechanismus auf einem freien Markt für Wohnraummiete – Analyse wohnraummietrechtlicher Preisvorschriften: Das gesetzlich geregelte Mieterhöhungsverfahren (§§ 2ff. MHG); rechtsgeschäftlich vereinbarte Preisänderungsvorbehalte als Alternative zum gesetzlichen Mieterhöhungsverfahren; Beschränkung der Anfangsmieten durch §§ 5 WiStG, 134 BGB.