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Umweltschutz im Jahresabschluß: Rechtliche und ökonomische Analyse

Auswirkungen des Handels- und Steuerrechts de lege lata und de lege ferenda auf die Entscheidung zur Durchführung von Umweltschutzmaßnahmen

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Rolf Becker

Das deutsche Bilanzrecht begünstigt nachsorgende gegenüber vorsorgenden Umweltschutzmaßnahmen. Der Grund für diese Ungleichbehandlung liegt im Maßgeblichkeitsprinzip, das das Vorsichtsprinzip systemwidrig in die Steuerbilanz transformiert. Die Aufhebung dieser Begünstigung ist untrennbar mit der Abschaffung des Maßgeblichkeitsprinzips verbunden. Darüber hinaus ist eine handels- und steuerrechtliche Rechnungslegung, die die optimale Kapitalallokation fördert, erforderlich. In dieser Arbeit wird die bilanzrechtliche Behandlung von Umweltschutzmaßnahmen untersucht und die Ursachen für die bilanzielle Benachteiligung von Vorsorge- gegenüber Nachsorgemaßnahmen ermittelt. Vorschläge für eine im Sinne des Umweltschutzes zweckmäßige Ausgestaltung des Handels- und Steuerrechts werden unterbreitet.
Aus dem Inhalt: Wirkungen des Handels- und Steuerrechts auf vorsorgende und nachsorgende Umweltschutzmaßnahmen - Subventionswirkung des Maßgeblichkeitsprinzips - Möglichkeiten der Ausgestaltung des Handels- und Steuerrechts zur Förderung des Umweltschutzes.