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Virtuelle Ethnizität

Studien zu Identität, Kultur und Internet

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Nils Zurawski

Das Buch untersucht das Verhältnis von Ethnizität und Internet. Ausgehend von der Annahme, daß Ethnizität eine Ressource kollektiver Selbstorganisation sein kann, wird eine Analyse des Phänomens der Ethnizität an den Anfang gestellt. Ihr folgt die empirische Untersuchung des Zusammenhanges zwischen ethnischer/kultureller Identität und der Nutzung des Internets sowie seiner Dienste. Die Ergebnisse sind die Basis des Ansatzes der Virtuellen Ethnizität, mit dem eine Perspektive für die generelle Betrachtung der vielfältigen Beziehung zwischen Identität, Globalität und neuen Informations- und Kommunikationstechnologien entworfen wird. Die Bedeutung dieses Ansatzes zeigt sich im besonderen bei Fragen der Repräsentation und der Bedeutungszuweisungen von und an Gruppen.
Aus dem Inhalt: Das Phänomen der Ethnizität – Ethnizität als Selbstorganisation – Konstruktionen ethnischer Identität – Internet und Identität – Eine Untersuchung zum Verhältnis von Nutzung und Identität der Nutzer – Die Theorie der Virtuellen Ethnizität – Repräsentation, Kontrolle und Macht im Internet – Globale Welt und globale Weltbilder.