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Mega-lawyering in Europa

Zum Wandel der englischen Anwaltspraxis

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Christopher Stoller

Vor etwa einem Jahrzehnt schlossen sich zwei Londoner Großkanzleien zur bislang zweitgrößten weltweiten Anwaltsfirma zusammen. Damit ist man angetreten, um im Globalisierungsprozeß mit amerikanischen «mega-law firms» Schritt zu halten. Deutsche Sozietäten dagegen beginnen erst in jüngster Zeit sich zu vergrößern. Ziel dieser Arbeit ist, unter Berücksichtigung berufssoziologischer Aspekte die Herausbildung der englischen Anwaltschaft nachzuzeichnen. Mit Konsolidierung des Anwaltsstandes haben sich Sozietäten gebildet, deren Mitbegründer auch heute noch in der Firma genannt werden. Hier geben unternehmenstheoretische Ansätze Einblick in die Entwicklung von der Traditionskanzlei zum Dienstleistungsunternehmen. Im Anschluß werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur anwaltlichen Praxis von 19 Londoner Großkanzleien vorgestellt. Das Augenmerk liegt auf der Organisations- und Personalstruktur sowie der Nachfrage und dem Angebot von juristischen Dienstleistungen.
Aus dem Inhalt: Der Professionalisierungsprozeß - Von der Traditionskanzlei zum modernen Dienstleistungsunternehmen - Der Mikrokosmos «Großkanzlei».