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Das italienische Zivilgesetzbuch

Eine rechtsdogmatische und sozialhistorische Betrachtung

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Regine Rübesamen

Das italienische Zivilgesetzbuch ist am 21. April 1942 unter dem faschistischen Regime Mussolinis in Kraft getreten. Es wurde von dem faschistischen Gesetzgeber als das führende nationale Grundgesetz bezeichnet. Trotzdem besteht es heute in nahezu unveränderter Form fort. Im Zusammenhang mit den Plänen für ein europäisches Zivilgesetzbuch kommt ihm sogar teilweise Vorbildfunktion zu. Im Rahmen einer rechtsdogmatischen und sozialhistorischen Betrachtung wird dieser Widerspruch aufgelöst, und es werden die Gründe für die Entwicklung herausgestellt.
Aus dem Inhalt: Der Codice von 1865 und die Erfordernis einer Reform – Entstehung des Codice civile von 1942 und seine Anwendung während des Fachismus – Das «Überleben» des Codice civile von 1942 und die Gründe hierfür – Reform und Dekodifikation – Der Codice und das europäische Zivilgesetzbuch.