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Der Abbruch rettender Kausalität

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Axel Winter

Die Rechtsgutsverletzung durch Abbruch eines rettenden Kausalverlaufs wirft die Frage nach der Verwirklichung eines Begehungs- oder Unterlassungsdelikts auf. Erste Weichenstellungen zur Entwicklung eines Lösungsmusters erfolgen im Rahmen dogmatischer Vorüberlegungen zum Begriff der Rettungskausalität und den Grundlagen der Strafbarkeit, insbesondere zum Normencharakter und zu Kausalitätsfragen. Die zur Thematik vertretenen Auffassungen werden im weiteren anhand der einschlägigen Fallgruppen, insbesondere auch der omission libera in causa und der sogenannten passiven Sterbehilfe, umfassend und kritisch untersucht. Im Ergebnis ist die Rechtsfigur des Unterlassens durch Tun geeignetes und praktikables Mittel zur einheitlichen Beurteilung der einschlägigen Sachverhalte.
Aus dem Inhalt: Der Begriff der Rettungskausalität – Grundlagen der Strafbarkeit – Der vorsätzliche Abbruch selbst gesetzter sowie bestehender Kausalitäten – Der fahrlässige Abbruch einer Rettungskausalität.