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Die Wechselkursentwicklung im Rahmen des EWS im August 1993

Möglichkeiten und Grenzen einer Erklärung mittels gängiger Wechselkursmodelle

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Peter Rentrop-Schmid

Nachdem das Britische Pfund und die Italienische Lira im September 1992 aus dem Wechselkursmechanismus des EWS ausgeschieden waren, kam es im Anschluß zu einer Phase stetigen und hohen Drucks auf den Französischen Franc, den Belgischen Franc und die Dänische Krone in ihrem Austauschverhältnis zur Deutschen Mark.
Am 29. Juli 1993 gab die Deutsche Bundesbank ein Zinssignal und ermäßigte den Lombardsatz um 0,25%. Im weiteren Verlauf gerieten diese Währungen an den internationalen Devisenmärkten jedoch unter so starken Abwertungsdruck, daß die Schwankungsmargen des EWS am 02. August 1993 von +/- 2,25% auf +/- 15 erweitert wurden.
Der Autor untersucht, ob diese Wechselkursschwankungen durch die den Währungen zugrundeliegenden Fundamentaldaten begründet werden können. Dazu werden der «News-Ansatz» der modernen Wechselkurstheorie sowie eine verbale und graphische Analyse des Sachverhalts auf ihre Erklärungskraft hin überprüft.
Aus dem Inhalt: Gegenstand und Gang der Untersuchung – Erwartungsbildung, Markteffizienz und Prediktoreigenschaft der Terminkurse – Wechselkursbildung an den internationalen Devisenmärkten – Analyse der fundamental ökonomischen Situation der krisenbetroffenen Staaten.