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Grenzüberschreitende Telemedizin-Anwendungen: Ärztliche Berufserlaubnis und Internationales Arzthaftungsrecht

Eine vergleichende Darstellung des deutschen und US-amerikanischen Rechts

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Hartmut Schädlich

Behindert antiquiertes, nationales Recht die Einführung grenzüberschreitender Telemedizin-Anwendungen zum Nachteil der Patienten? Zwei praxisrelevanten Themenkomplexen widmet sich diese Arbeit: Ärztliche Berufserlaubnis und anwendbares Haftungsrecht. Bedarf der international tätige Telemediziner in jedem Staat, in welchem er Patienten seine Dienstleistungen anbietet, einer zusätzlichen Berufszulassung? Hemmt damit die dem Schutze des Patienten dienende Erlaubnispflicht ärztlicher Tätigkeit den vereinfachten Zugriff auf weltweit verfügbares Expertenwissen? Darf ein Telemediziner, welcher in die Behandlung eines ausländischen Patienten involviert ist, auf die Geltung des ihm vertrauten Niederlassungsrechtes und Sorgfaltsmaßstabes bauen? Zeichnen damit im Falle der grenzüberschreitenden horizontalen Arbeitsteilung die beteiligten Ärzte nach unterschiedlichen Rechtsordnungen verantwortlich? Und wo muß der international behandelnde Arzt befürchten, gerichtspflichtig zu sein? Antworten gibt das vorliegende Buch mit einer Fokussierung auf US-amerikanisches, deutsches und europäisches Kollisionsrecht.
Aus dem Inhalt: Berufszulassungserfordernis für ausländische Telemediziner in den US-Bundesstaaten – EU-interne/EU-externe Telemedizin und ärztliches Berufszulassungsrecht – USA/Deutschland/EU: grenzüberschreitende Telemedizin und anwendbares Arzthaftungsrecht – Haftungsprivilegierung für Telemedizin-Provider in der zivilen Luftfahrt – USA/Deutschland/EU: Telemedizin und internationale Gerichtszuständigkeit.