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Die Entstehungsgeschichte der Bundesnotarordnung vom 24. Februar 1961

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Hans Christian Schüler

Die auf der Reichsnotarordnung von 1937 aufbauende Bundesnotarordnung von 1961 stellte den legislativen Schlußpunkt einer über zehn Jahre lang geführten Diskussion um die Reform des notariellen Berufsrechts dar. In der Arbeit werden die Vor- und Entstehungsgeschichte der Bundesnotarordnung beschrieben und Schwerpunkte des Gesetzesvorhabens, insbesondere die Grundsatzdiskussion zur Frage der Notariatsverfassung, analysiert. Die Untersuchung erschließt neben den gedruckten die in Betracht kommenden unveröffentlichten Quellen. Sie kann auch, unabhängig von Detailproblemen des Notarrechts, als Fallstudie eines Gesetzgebungsverfahrens der frühen Bundesrepublik dienen.
Aus dem Inhalt: Vereinheitlichungsbestrebungen des deutschen Notariats in der Weimarer Zeit – Entwürfe zu einem bayerischen Notariatsgesetz von 1945-1949 – Entstehung des Art. 138 GG – Äußere Entstehungsgeschichte der BNotO von 1961 – Gestaltungsformen des Notariats – Neuorganisation der Notarkammern – Ausgestaltung des Disziplinarverfahrens – Anfechtung von Verwaltungsakten auf dem Gebiet des Notarrechts – Zuständigkeit anderer Stellen für die den Notaren zugewiesenen Amtsgeschäfte.