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Materialtendenzen des 20. Jahrhunderts im Spannungsbereich von Bild und Objekt

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Winfried Nußbaummüller

Aus kunsthistorischer Sicht schließt die Arbeit durch eine ungewöhnliche Perspektive der Kunstbetrachtung ansatzweise eine Lücke. Diese besteht darin, daß die Bedeutung des Materials zumeist nur dort erkannt wird, wo sich nichts anderes als Materialität zur Analyse aufdrängt. Die determinierende Funktion des Materials als Gestaltqualität und seine Rolle als Bildinhalt wird oftmals schlichtweg vergessen. Fokussiert wird einerseits das 20. Jahrhundert, andererseits das sensible Feld zwischen Bild und Objekt. Der theoretische Teil steckt dabei die Rahmenbedingungen ab. Unter Berücksichtigung spezifischer Phänomene leisten die Materialtendenzen die chronologische Perspektive, die anhand konkreter Werkanalysen dokumentiert und verifiziert wird.
Aus dem Inhalt: Theorie: Materialästhetik als Kunsttheorie, Ästhetik und Sinneswahrnehmung, Kunstgeschichtlichkeit, Materialikonologie, Materialsprache, Materialmagie, Materialwert – Materialtendenzen: Auflösung des traditionellen Bildbegriffs, vom Bild zum Bildobjekt, kubistische Collage, surrealistische Materialkombination, abstrakter Expressionismus, Materialbilder, Kunst und Leben, Nouveaux Réalistes, Pop Art, Materialtransformation, Materialsprache des Joseph Beuys, Materialsprache der Arte Povera, Immaterialität durch Transzendenz, Immaterialität durch Licht – Werkanalysen.