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Europäische Romane der klassischen Moderne

Series:

Anselm Maler, Ángel San Miguel and Richard Schwaderer

Die hier versammelten Studien befassen sich mit Beispieltexten des westeuropäischen Romans im frühen 20. Jahrhundert. Trotz der nationalsprachlich bedingten Verschiedenheit ihrer Autoren lassen die Werke eine gemeinsame, von der kulturellen Krise nach 1900 bedingte Prägung erkennen. Die Analysen stellen dies an sechs großen Erzählungen des klassisch-modernen Kanons dar und dokumentieren eine Facette epischer Verfahren, die bis in die – postmoderne – Gegenwart weiterwirken.
Aus dem Inhalt: Ángel San Miguel: Vorwort – Sieghild Bogumil: André Gide - Paludes (1895): Das Spiel mit dem Anderen – Richard Schwaderer: Die Anfänge «modernen» Erzählens in Portugal. Der Roman A cidade e as serras (1901) von José Maria Eça de Queirós – Heide Eilert: Aspekte der Moderne in Rainer Maria Rilkes Roman Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (1910) – Hans Joachim Lope: Der moderne spanische Roman am Beispiel von Miguel de Unamunos Niebla (1914) – Wolfgang Wicht: James Joyce: Ulysses (1922) – Martha Kleinhans: Vom Zergliedern des Bildes in der Erzählung - Carlo Emilio Gaddas Roman La Cognizione del Dolore (ab 1929).