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Tod –

(K)ein Thema in Lehrplänen und Lehrbüchern für den Katholischen Religionsunterricht

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Anne Helene Zingrosch

Der Religionsunterricht darf sich mit dem Schweigen, mit dem Tod vor dem Tode und der Endlichkeit des Lebens nicht abfinden. Der Religionslehrer ist von Betroffenheit, Sprach- und Ratlosigkeit im Umgang mit dem Thema Tod nicht ausgeschlossen. Das Buch deckt die Ursprünge der Sprachlosigkeit hinsichtlich der Soziologie und der psychologischen Entwicklung heranwachsender junger Menschen auf und bietet Möglichkeiten für eine theologische Behandlung des Themas Tod. Die bischöflich-überdiözesanen und die staatlich-regionalen Lehrpläne und die in der Bundesrepublik Deutschland für die Bereiche der Primarstufe, der Sekundarstufe I und der Gymnasialen Oberstufe zugelassenen Religionsbücher für den Katholischen Religionsunterricht werden bezüglich des Themas Tod kritisch untersucht. Vergleiche zwischen Lehrplänen und Lehrbüchern zeigen neben Kongruenzen auch Divergenzen. Der Untersuchung der Lehrbücher schließen sich Lehrbuchempfehlungen für die einzelnen Jahrgangsstufen zur Behandlung des Themas Tod an. Ein abschließender Ausblick weist auf alternative Möglichkeiten für eine Beschäftigung mit der menschlichen Kontingenz im Unterricht hin und setzt sich kritisch mit vorhandenen Defiziten in den staatlich-regionalen Lehrplänen der untersuchten Schulformen auseinander.
Aus dem Inhalt: Soziologische Strukturen des Todesverständnisses – Psychologische Aspekte des Todesverständnisses Heranwachsender – Elementare systematisch-theologische Strukturen des Todesverständnisses – Thema Tod in den Lehrplänen des Katholischen Religionsunterrichts und in den Religionsbüchern.