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Von der Behörde zum eudämonistischen Dienstleister – Perspektiven für die Unternehmenskultur-Entwicklung der Deutschen Bahn AG

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Markus Hofmaier

Das Buch geht der Frage nach, wie die Unternehmenskultur der Deutschen Bahn AG idealerweise aussehen sollte. Die Bahn war als Behörde verschiedenen Hemmnissen ausgesetzt. Seit der Reform in eine Aktiengesellschaft 1994 ist aktuell in vielen Bereichen eine Aufbruchstimmung zu erkennen. Um den notwendigen Wandel hin zu einer Dienstleistungsmentalität kulturgerecht zu erreichen, sollen die Mitarbeiter nicht manipuliert werden. Für eine ideale Kultur der Bahn wird stattdessen auf den Eudämonismus, die philosophische Lehre von der Glückseligkeit, verwiesen. Demnach sind die Rahmenbedingungen so zu gestalten, daß es allen Betroffenen ermöglicht wird, nach ihren eigenen Vorstellungen glücklich zu werden. Aus diesem Ideal werden Anforderungen an die Kultur der Deutschen Bahn AG in Form eines Polaritätsprofils abgeleitet. Es werden konkrete Maßnahmen angeregt, um die tatsächliche Unternehmenskultur dem Ideal anzunähern.
Aus dem Inhalt: Empirische Grundlagen – Unternehmenskultur-Diskussion – Normative Führungslehre – Zukünftige Soll-Kultur der Deutschen Bahn AG.