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Mozarts Requiem KV 626

Ein Fragment wird ergänzt

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Matthias Korten

Außerhalb des öffentlichen Konzertlebens begegnet uns Mozarts Requiem in vielfältigen Erscheinungsformen. Medien, Theater, Film und auch die Werbung greifen sehr differenziert auf dieses Meisterwerk zurück. Nur selten wird ausreichend beachtet, daß Mozart sein Requiem als Fragment hinterließ. Ausgehend von der Auftragserteilung werden die einzelnen Phasen der ersten Ergänzung unmittelbar nach Mozarts Tod bis hin zu den großen Bearbeitungen der aktuellen Gegenwart kritisch verglichen. Besondere Hervorhebung verdienen die Ergänzungen von Beyer, Irmen und Levin. Die angeführten Tabellen und Diagramme ermöglichen nicht nur einen schnellen Vergleich der Bearbeitungen, auch die repräsentative Gegenüberstellung der zahlreichen Einspielungen offenbart die differenzierten Interpretationsansätze.
Aus dem Inhalt: Prolog - Die Gattung Requiem - Zur Genese von Mozarts Requiem - Das Fragment KV 626 wird ergänzt - Erste Bearbeitungen durch Eybler und Süßmayr - Der Streit um Mozarts Requiem-Vermächtnis - Mozarts Requiem-Bearbeitungen im 20. Jahrhundert (Beyer 1971/1979 - Irmen 1977 - Maunder 1986 - Landon 1990/1992 - Druce 1993 - Levin 1994) - Epilog - Vergleich repräsentativer Einspielungen.