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Akademie für Deutsches Recht 1933-1945 - Protokolle der Ausschüsse

Ausschuß für die Reform der Sozialversicherung / für Sozialversicherung- (1934-1944)- Versorgungswerk und Gesundheitswerk des Deutschen Volkes (1940-1942)

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Werner Schubert

Unter dem Vorsitz von Ludwig Brucker behandelte der Ausschuß für die Reform der Sozialversicherung Anfang 1934 die von der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation (NSBO) verfolgte Umgestaltung der Sozialversicherung zu einer Einheitsversicherung. Von Ende 1934 bis 1944 befaßte sich der in Ausschuß für Sozialversicherung umbenannte Ausschuß unter Alfred Anders (Leiter der Barmer Ersatzkasse) und Franz Wischer in Absprache mit dem Reichsarbeitsministerium mit aktuellen Reformfragen, die die Grundlage des Sozialversicherungssystems unberührt ließen.
Als Anhang werden wiedergegeben die Entwürfe von Robert Ley von 1940 zu einem Sozialwerk des Deutschen Volkes sowie von Ley und Reichsgesundheitsführer Conti zu einem Gesundheitswerk des Deutschen Volkes (1941), an denen die radikalisierten rechts- und bevölkerungspolitischen Ziele des späten Nationalsozialismus deutlich werden.
Aus dem Inhalt: Grundlagen der Umgestaltung der Sozialversicherung und Aufbau einer einheitlichen Altersversorgung nach den Plänen der NSBO – Vereinfachung des Beitragseinzugs – Vereinheitlichung des Kontrollwesens – Verfahren vor den Versicherungsträgern – Anwartschaften und Wartezeiten – Dienstrecht der Beschäftigten bei der Sozialversicherung – Versicherungspflicht der Handwerker – Sozialrechtliche Stellung der Handelsvertreter – Steigerungsbeträge im Kriege – Entgeltlose Zeiten im Arbeitsverhältnis – Pläne der DAF von 1940/41 zur Umgestaltung der Altersversorgung sowie der Gesundheitsfür- und Gesundheitsvorsorge.