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Das Freiburger ABGB-Gutachten

Gutachten der vorderösterreichischen Juristenfakultät Freiburg im Breisgau zum «Entwurf eines allgemein bürgerlichen Gesetzbuches» (1797)

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Clausdieter Schott

In der zweiten Phase der Ausarbeitung einer österreichischen Privatrechtskodifikation bediente man sich wiederholt des sachverständigen Rates der Universitäten. 1797 wurden die erbländischen Juristenfakultäten Wien, Prag, Innsbruck und Freiburg im Breisgau zur Begutachtung des fertiggestellten Entwurfs aufgefordert. Erhalten ist nur das Freiburger Gutachten, das in zwölf Sitzungen konzipiert wurde. Die Gesetzgebungs-Hofkommision hat sich mit den Freiburger Voten und Textierungsvorschlägen intensiv befasst, und nicht wenige haben die Schlussredaktion des «Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuchs» erreicht. Das Freiburger Gutachten ergänzt damit die bisher bekannten Materialien zur Kodifikationsgeschichte.
Aus dem Inhalt: Einleitung: Professorengutachten 1792, Fakultätsgutachten 1797, die Verfasser des Freiburger Gutachtens, Handschrift und Edition, Verarbeitungsprozess durch die Gesetzgebungskommission – Abdruck des Textes in zwei Spalten: Erinnerungen und Gründe – Textierung.