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Wohlfahrtsverbände und Sozialmanagement

Differenzierung und Verselbständigung in der sozialen Hilfe

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Thomas Hermsen

Der bundesdeutsche Sozialstaat steht vor neuen Herausforderungen. Während die Wirtschaft immer stärker der nationalstaatlichen Kontrolle entwächst, sammeln sich die Folgen wirtschaftlicher Prozesse im nationalen Sozialstaat – als Arme, Migranten und Arbeitslose. Gleichzeitig hält auch im Bereich der sozialen Hilfe zunehmend marktwirtschaftliches, neoliberales und betriebswirtschaftliches Denken Einzug in den Sektor der sozialen Dienstleistungsproduktion. Von diesen Entwicklungen bleiben die Wohlfahrtsverbände als Repräsentanten des Dritten Sektors nicht verschont. Ökonomisierung, Deregulierung, Privatisierung und Sozialmanagement lauten die Schlagworte. Auf der Grundlage systemtheoretischer Prämissen greift die Studie am Beispiel des Deutschen Caritasverbandes die Hintergründe, Chancen und Risiken auf, die aus diesen Veränderungen für den Bereich der sozialen Hilfe hervorgehen.
Aus dem Inhalt: Globalisierung und soziale Sicherung – Personalmanagement und Organisationsentwicklung – Freie Wohlfahrtspflege und Neokorporatismus – Europäisierung sozialer Hilfe – Sozialmanagement im Deutschen Caritasverband – Sozialarbeit und Professionalisierung – Qualitäts- und Verbandsmanagement – Systemtheorie und Wohlfahrtsstaat.