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Thomas Ripley, Architekt

Fallstudie einer Karriere im Royal Office of the King’s Works im Zeitalter des Neopalladianismus

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Axel Klausmeier

In der Geschichte der Architektur ist Thomas Ripley (ca. 1683-1758) ein negativer Held, an dessen Namen bereits zu Lebzeiten ein Stigma haftete. Dennoch gelang dem gelernten Zimmermann nach 1715 ein kometenhafter Aufstieg in der königlichen Baubehörde, nicht zuletzt durch die Förderung des mächtigsten Politikers der Zeit, Sir Robert Walpole. Die Arbeit stellt Ripleys Gesamtwerk erstmalig vor und versteht sich als imaginäre Reise an die zahlreichen Wirkungsstätten dieses bislang vergessenen Architekten. Sie eröffnet detaillierte Einblicke in die Organisation des königlichen Baubetriebs und analysiert die Rahmenbedingungen des Zustandekommens von Architektur in Zeiten ästhetischer Neuorientierung. Schließlich verortet sie Ripleys Werk in der Kunst des englischen Palladianismus und beschreibt ihn als Paradigma des erfolgreichen Architekten dieser Epoche.
Aus dem Inhalt: Thomas Ripleys Wirken in der königlichen Baubehörde – Thomas Ripleys öffentliche Gebäude – Thomas Ripleys Landsitze – Sonstige Aufträge.